Yakwolle _ Gut zu wissen

Yakwolle

 


 

asiatische Rinderart, in Zentralasien verbreitet wildlebend ursprünglich im Himalaya/Tibet und Teile von China, heute kaum noch wild und unter strengem Schutz auf hochgelegenen Felssteppen bis zu ca. 6.000 m Höhe, im Winter in tieferen Lagen.
Grosse, schwere Tiere: bis zu 1 Tonne schwer, Schulterhöhe von bis zu 2m, domestiziert etwas kleiner perfekt an große Höhen angepasst: kann gut klettern, kommt gut mit dünner Höhenluft zurecht, dickes & langes, schützendes Fell gegen die Kälte, reicht bis auf den Boden

Farbe: schwarzbraun, domestizieren auch weiß, rot oder gescheckt, schon früh domestiziert, heute ca. 12,7 Millionen Yaks als Haustiere in Zentralasien.
Vielfältige Nutzung: Last- und Reittier, v.a. in großen Höhen, z.B. bei der Überquerung von Himalaya-Pässen, Milch- und Fleischlieferant, Leder und Wolle

Wollgewinnung:
z.T. durch Schur ca. 1x im Jahr
z.T. durch Verwendung des Winterfells, das im Frühjahr in großen Büscheln abgeworfen wird

Nach Trennung von den Grannen (= groben Deckhaaren) bleiben pro Tier noch ca. 300 –500g des feinen, weichen Unterhaars. Wolle wird in der Region verwendet für Decken, Seile, Beutel, Zelte.
Wird z.T. auch ohne Trennung Grannen/Unterhaar verarbeitet, z.B. für Zelte
Kleidung besteht nur aus feinerer Wolle.

Yakwolle ist: leicht, weich und dicht (Unterhaar), in den Eigenschaften Cashmere sehr ähnlich, aber etwas gröber, sehr hochwertig, hält besonders warm/wirkt isolierend (deshalb z.B. auch Verwendung für Zelte, die einem rauen Klima standhalten müssen), widerstandsfähig, insbesondere wenn Grannen z.T. mitverarbeitet werden.

Wir führen Mecaten aus hochwertiger Yakwolle, sehr angenehm im Handling und Stabilität.

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